Verwandtschaftspfingstbesuch. Kamera eingesteckt, um ein paar Kindheitsschätze festzuhalten ... z.B. den engen Durchschlupf hinter dem Schwimmbad der Frau Tante. Wie es dort roch, und wie köstlich es sich dort anfühlte zwischen Mauer und hoher Thujahecke: allein, versteckt und so herrlich
ungesehen! In der Enge des Verborgenen ein so rauschhaftes Gefühl von Weite immer!
Im Haus zu fotografieren verbot mit dann die Pietät. Ein andermal. Die Teppiche auf dunklem Holz. Die Messingkugeln des Treppengeländers. Melonen und Pfirsiche en gros. Zum Kaffee ein paar Nachkriegsanekdötchen vom Schwarzmarkt. Wie man damals begonnen hätte; mit dem Tausch von Paprikapulver, das dann mit Mehl gestreckt wurde... [Abt. 'Erfolgs-
Rezepte']