Eine Technik, die ich immer wieder einsetze, wenn es mit dem Arbeiten irgendwie stockt: 'RUN A DASH!' [Bei
Leo findet sich als Übersetzung für 'dash': 'Kurzstreckenlauf, Sprint'].
Verfahren: Man lege ein kleines (bis sehr kleines), aber definiertes Pensum einer bestimmten Arbeit fest. Das kann in Form eines Zeitfensters geschehen
('10 Minuten Papiere wegsortieren'), in Form einer Quadratmeterangabe
('Einen Korridor von 20cm Breite rund ums Bett von Bücherstapeln freiräumen') oder sonstwie
('Die Ordner 'Seminarmaterial' nach relevanten Rubriken für Kundengespräch 'Teamtraining' am Sonntag sichten').

Entscheidend ist, je nach Naturell und Tagesform des Dashers, die Kleinheit des Arbeitshäppchens bzw. die Konkretheit der Aufgabenstellung. Das bedeutet: Nicht
'30 Minuten Steuer machen' (das ist viel zu abstrakt und eigentlich nicht ausführbar), sondern
'30 Minuten Reisekostenbelege 06 sichten und sortieren' (da hat man eine klare Vorstellung und kann ohne weitere gedankliche Anstrengung loslegen).
Die Idee des 'Dash' auf Sport angewendet:
'Ich gehe jetzt 15 Minuten laufen' oder
'Nur mal bis zum See und zurück'. Not to much. Important! Wenn man dann 1 Stunde unterwegs war samt Krafttraining und Bergsprints, umso besser ...
A technique to focus, decide and start in an easy way. It works!
Hier geht's zu einem englischsprachigen
Artikel zum Thema.
Überhaupt eine lesenswerte Seite.
[Current music: Glenn Gould 'Goldberg Variations' via YouTube]
PS: Nebenher Musik? Sonst mag ich das ja überhaupt nicht, mehrere Sachen gleichzeitig, aber in selten Fällen paßt es und entfaltet förderliche Effekte.