Traum:
Ich arbeite in 'meinem' Zimmer an der Stuckdecke. Es ist ein Raum wie in alten englischen Landsitzen oder in bewusst 'overdone' gestalteten Raumkonzepten aus
'WORLD OF INTERIORS'; beinahe dunkel-höhlenartig vor lauter Deko & alten Büchern bis obenhin. Die Decke Hardcore-Stuck: nix schlichtes weißes Leistchen rundrum, sondern das volle Programm, dazu noch durch die Farbgebung in unterschiedliche Bänder geteilt. Aber alles sehr stimmig, sehr gut ineinander übergehend. Ich stehe auf einer Leiter und bringe eine rauchige Goldlasur auf, wodurch ein Bereich (mehr Richtung Deckenmitte) sehr schön vom (wandseitigen) Nachbarbereich abgesetzt wird. Dadurch tritt jetzt erst das 'Ganze' hervor und die volle Schönheit der Deckengestaltung 'leuchtet' geradezu auf.
Nicht ganz zentral, aber den Raum dominierend, steht eine farblich der Stuckdecke angeglichene und mit der Andeutung eines Gewölbes in die Decke übergehende Säule mit korinthischem oder Komposit-Kapitell [bezeichnenderweise; die beiden schmuckreichsten Formen im klassischen Kanon!]. Sowas im Zimmer war früher mein Traum. Kataloge von Stuck-Versendern lagen bereit :-)
[Der enorme Aufwand für Dekoration und Innenarchitektur, den ich früher getrieben habe. Nach und nach aufgegeben. Gründe? Keine Zeit, aber auch veränderter Geschmack (weniger, schlichter, japanisch, 'nichts'). Und auch zu wenig Widerhall, meine Töchter ausgenommen (
'Du hast einfach das schönste Zimmer im ganzen Haus!'). Und in diesem resonanzgedämpften Ambiente das Eigene zu wenig geschätzt, wahrgenommen, realisiert.]
Obwohl eine Frau mit in der Traumszene ist, nehme ich als Botschaft, mich jetzt um die Ausgestaltung meines
eigenen Lebens(raumes) zu kümmern. Da war ja was ... Da gibt es ja eine ganze Menge ...
Sehr guter Traum.
-
Siehe auch
diesen Beitrag.