Unproduktives Zeitplanungsgehubere
Ich bin sicher, dass Sie nicht dazugehören, ich natürlich auch nicht, aber es gibt Menschen, die haben zwischen 3 und 15 Klassiker des Zeit- und Selbstmanagements bei sich zu Hause im Regal, einige davon durchaus intensiv durchgearbeitet, und es ist auch eine Menge Zeit und Herzblut ins Herstellen von Tabellen, Listen, Excel-Kunstwerken etc. geflossen ... Neue Zeitplanbücher oder Kalender sind gekauft und in Betrieb genommen worden - von elektronischem Planungsspielzeug und all der Software, die's zum Thema gibt, nicht zu reden.
Kurz: Viel Begeisterung und Arbeitsaufwand für neue Zeitplanungssysteme. In der Anfangsphase. Selten ein längerfristiger und konsequenter Betrieb dieser Systeme. Wenig Improvement im angemessenen Abarbeiten der Aufgaben, zu deren Management und zuverlässigerer Erledigung die Systeme ja eigentlich gedacht waren. Woran liegt's?
Dazu wäre jetzt eine Menge zu sagen, hier aber nur das Folgende: Vielleicht hat man vergessen, sich selbst schon zu Anfang und dann permanent Referenzerfahrungen zu verschaffen, dass parallel mit dem neu aufgesetzten Aufgabenmanagementsystem auch tatsächlich Aufgaben erledigt werden! Man hat das Funktionieren des Systems gar nie erlebt! OK, man hat erlebt, dass man seine to-do's anders und vielleicht besser sortieren konnte; oder sich anregen ließ, überhaupt erstmals strukturierte schriftliche Formen auszuprobieren. Das to-do in der Liste ist aber nicht die Aufgabe, die man erledigt hat. Organisieren der Erinnerungs-Notizen und Machen, woran man sich damit erinnern wollte - das ist zweierlei!
Mit anderen Worten: Lege nicht nur Listen an, sondern stelle sicher, das parallel auch Dinge von der Liste verschwinden, abgehakt, durchgestrichen werden! Weil getan, eben in diesem Moment! Schärfe Deine Aufmerksamkeit für diesen Unterschied! Sei aufmerksam auf den fühlbaren Unterschied, das veränderte Energieniveau! Wie fühlt sich das an, wenn Du tatsächlich gerade eine Aufgabe erledigst, etwas Vorgenommenes tust? Welche Empfindungsqualität hat das? Wie fühlt es sich an, nur in Notizen herumzupuzzeln?
Halte Deinen Fokus auf dem Machen, nicht auf dem Aufschreiben, noch weniger auf dem Layouten, Sortieren, Automatisieren dieses Aufgeschriebenen! Andernfalls schwindet sehr schnell das Vertrauen ins neue (oder veränderte) System und man kehrt zurückt in den alten Trott, in alte Verhaltensmuster, Aufschiebereien, Durcheinander ...
Metapher: Der Schreiner, der hingebungsvoll seinen Werkzeugkoffer komplettiert, ordnet, poliert, seine Sägen schärft - statt Möbel zu bauen!
Kurz: Viel Begeisterung und Arbeitsaufwand für neue Zeitplanungssysteme. In der Anfangsphase. Selten ein längerfristiger und konsequenter Betrieb dieser Systeme. Wenig Improvement im angemessenen Abarbeiten der Aufgaben, zu deren Management und zuverlässigerer Erledigung die Systeme ja eigentlich gedacht waren. Woran liegt's?
Dazu wäre jetzt eine Menge zu sagen, hier aber nur das Folgende: Vielleicht hat man vergessen, sich selbst schon zu Anfang und dann permanent Referenzerfahrungen zu verschaffen, dass parallel mit dem neu aufgesetzten Aufgabenmanagementsystem auch tatsächlich Aufgaben erledigt werden! Man hat das Funktionieren des Systems gar nie erlebt! OK, man hat erlebt, dass man seine to-do's anders und vielleicht besser sortieren konnte; oder sich anregen ließ, überhaupt erstmals strukturierte schriftliche Formen auszuprobieren. Das to-do in der Liste ist aber nicht die Aufgabe, die man erledigt hat. Organisieren der Erinnerungs-Notizen und Machen, woran man sich damit erinnern wollte - das ist zweierlei!
Mit anderen Worten: Lege nicht nur Listen an, sondern stelle sicher, das parallel auch Dinge von der Liste verschwinden, abgehakt, durchgestrichen werden! Weil getan, eben in diesem Moment! Schärfe Deine Aufmerksamkeit für diesen Unterschied! Sei aufmerksam auf den fühlbaren Unterschied, das veränderte Energieniveau! Wie fühlt sich das an, wenn Du tatsächlich gerade eine Aufgabe erledigst, etwas Vorgenommenes tust? Welche Empfindungsqualität hat das? Wie fühlt es sich an, nur in Notizen herumzupuzzeln?
Halte Deinen Fokus auf dem Machen, nicht auf dem Aufschreiben, noch weniger auf dem Layouten, Sortieren, Automatisieren dieses Aufgeschriebenen! Andernfalls schwindet sehr schnell das Vertrauen ins neue (oder veränderte) System und man kehrt zurückt in den alten Trott, in alte Verhaltensmuster, Aufschiebereien, Durcheinander ...
Metapher: Der Schreiner, der hingebungsvoll seinen Werkzeugkoffer komplettiert, ordnet, poliert, seine Sägen schärft - statt Möbel zu bauen!
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