Über der 'Traumdeutung' von Freud fallen mir die Augen zu ...
Eine Person leitet uns, wir kommen in einer Beratungssache: Ich gehe mit meiner weiblichen Begleiterin über einen kleinen Flur und betrete einen Raum in einem alten Haus am Schlossberg von Waldenbuch. Das Fenster geht auf den bewaldeten schattigen Hang hinaus. Vom Schreibtisch steht rasch und freundlich ein Mann (ca. 5-10 Jahre älter als ich jetzt) auf und tritt uns entgegen. Das niedrige Zimmer riecht ein wenig nach altem Haus, was durchaus angenehm ist. 'Mein Wunschzimmer, genau so!', denke ich flüchtig. Die Wände voller Bücher (eher Reihen von gleichen Bänden in Leder als bunt durcheinander), der Schreibtisch eher leer, das Fenster hinaus, im Ganzen eher versteckt. Der Mann, der uns entgegenkommt, ist von der ersten Sekunde an aufmerksam, sehr zugewandt, klug, klar, freundlich; durch nichts abgelenkt, in nichts verstrickt. Ich bin es auch selbst; bin beide männliche Personen, wie ich jetzt bemerke. Mein Bewusstseinspunkt geht vom Eintretenden in den anderen Mann über.