Passend zur 13, so ein Unglück aber auch, schüttet es wie aus Kübeln, kaum hat man den Rucksack mit der Waldausrüstung gepackt! Wir entscheiden uns für einen kleinen Spaziergang ohne alles. Also dann heut' eben Augenschein, Planung und etwas, äh ... Baumaterial äh ...
umzurechtlegen. Säge ist ja im Wald deponiert, und statt zum Rucksack greift Books zu seinem Luis-Trenker-Gedächtnis-Filzhut. Die Hose noch ein bisserl grüner, einen Teckel an die Leine und ich geh' als Förster durch :-)
Wieder ein erstes Mal: Aufstieg bei Regen auf nassem Holz ohne alles, aber gegen das Gebirge ist das einfach gar nix. Interessante Erfahrung, dass man sich Angst auch einfach per Gewöhnung abtrainieren kann und die Grenzen hinausschieben, aber holla. Freilich mit Maß, Vernunft und 3-Punkt-Technik.
Das Geländer wird als nächstes erhöht werden, ringsum, und an der Schmalseite der bisherigen dreieckigen Konstruktion geht das dann genial in die provisorische Montageleiter über, von der aus die
nächsthöhere Plattform (ca. 3 Meter höher) gebaut wird. Notiz: Gleich nachher noch mal 100m grünes Seil bestellen!
Ein Bild des Geländers an der Schmalseite von einem früheren Bautag:
Wie herbstlich dagegen der Wald heute war! Dunkler die regennassen Stämme, heller der Himmel, von viel weniger Blättern verdeckt, und alles bunt von nassem gefallenen Laub. Morgen geht's weiter.