To cry or not to cry ...
Dieser Eintrag nebst Kommentar_1 und Antwort auf diesen Kommentar ist ein aufschlussreiches Beispiel für die Blogging-Grundfrage schlechthin; ob man denn nun ein sozusagen ganz privates, ja intimes Tagebuch schreibt (wobei es weit intimer sein kann, von Gefühlen als über Sex zu schreiben), oder ob man dabei auf LeserInnen und deren evtl. Reaktionen / Bewertungen schielt und sich entscheidet, doch eher auf der Hut zu bleiben, sich im Zweifel doch lieber bedeckt zu halten ...
Ich bin mir da noch nicht schlüssig. Auf jeden Fall aber punktgenau beim aktuellen Lebensthema. Auch gut :-)
Was will ich hier zeigen, wie weit will ich gehen (spontan würde ich sagen: sehr weit)?
Ein Blog als Plattform für scherzhaft-geistreiche Dialoge, für selektive, immer wieder ironisch gebrochene Selbstdarstellung, für Small Talk und Wortspielerei?
Oder einfach mal ein zensurfreier Schreibraum? Und damit auch ein Tool für unerschrockene Selbsterforschung?
Ein aus meiner Sicht sehr beeindruckendes und lesenswertes Beispiel für die letztere Art sind diese Seiten.
Ich bin mir da noch nicht schlüssig. Auf jeden Fall aber punktgenau beim aktuellen Lebensthema. Auch gut :-)
Was will ich hier zeigen, wie weit will ich gehen (spontan würde ich sagen: sehr weit)?
Ein Blog als Plattform für scherzhaft-geistreiche Dialoge, für selektive, immer wieder ironisch gebrochene Selbstdarstellung, für Small Talk und Wortspielerei?
Oder einfach mal ein zensurfreier Schreibraum? Und damit auch ein Tool für unerschrockene Selbsterforschung?
Ein aus meiner Sicht sehr beeindruckendes und lesenswertes Beispiel für die letztere Art sind diese Seiten.
1 Kommentar - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
svarupa - 14. Okt, 16:56
Danke... :-)
"Tool für unerschrockene Selbsterforschung"... klingt sehr gut!... und, ja - es braucht Mut, sich mit sich selbst auseinander zu setzen... das tue ich in der Öffentlichkeit, weil ich viel zu viele Jahre geschwiegen habe. Meine Art und Weise zu schreiben ist vielen Menschen zu intensiv, sie ertragen es teilweise nicht - dies erfahre ich dann auch in den Reaktionen per Mail. Ihre Mail hingegen tat mir sehr gut. :-)
"Tool für unerschrockene Selbsterforschung"... klingt sehr gut!... und, ja - es braucht Mut, sich mit sich selbst auseinander zu setzen... das tue ich in der Öffentlichkeit, weil ich viel zu viele Jahre geschwiegen habe. Meine Art und Weise zu schreiben ist vielen Menschen zu intensiv, sie ertragen es teilweise nicht - dies erfahre ich dann auch in den Reaktionen per Mail. Ihre Mail hingegen tat mir sehr gut. :-)


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