Albert II.
Oh, charmant: Das Wiktionary belehrt uns über Alberts (=Adalberts) Etymologie. Der Stammbaum wurzelt, wir haben nichts anders erwartet, im Althochdeutschen: adal = edle Gesinnung, ebenso ahdt. bert = berühmt.
Nun wohl!
[Ein wenig kryptisch für Zufallsleser, hat dieser Wahnsinn doch Methode.]
Das wäre übrigens ein nettes Accessoire für ein Albert-Video: ein Totenschädel (als emblema vitae vanitatis oder als toter Onkel aus der Familiengruft in Funktion eines Watson'schen Gesprächspartners für den Protagonisten).
Nun wohl!
[Ein wenig kryptisch für Zufallsleser, hat dieser Wahnsinn doch Methode.]
Das wäre übrigens ein nettes Accessoire für ein Albert-Video: ein Totenschädel (als emblema vitae vanitatis oder als toter Onkel aus der Familiengruft in Funktion eines Watson'schen Gesprächspartners für den Protagonisten).
12 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
walhalladada - 26. Nov, 15:48
'Albert' verleiht Flüüügel.....:-)
books and more - 26. Nov, 15:55
*flatter* - Ich entflattere jetzt in den Wald, im Flügelschuh!
Anousch O. - 26. Nov, 22:34
Ophelia II
Guten Abend, アダルベル,
Sie bringen mich dazu, mich nach Jahren an meine kleine Provinz-Berühmtheit zu erinnern. Ewig ist es her, da bin ich über drei Jahre und ca. 40 Aufführungen lang in einem Erfurter Theater (die Schotte) als Julia in der Gruft über Romeo hinweggestorben. Ein berühmter Thüringer Theater-Rezensent sah damals zunächst ein Fischlein, dann -Oho! - eine Ophelia in mir:
Nix Balkon. Ein transparenter Stoff vom Himmel hoch, ein Aquarium, lichtdurchflutet. Das Fischlein darin ist recht munter, es reckt sich und es weiß genau, wonach. Und derweil sie träumt im sehenden Nachtgesang, da steht er [Romeo] schon vor der Scheibe mit bittenden Händen. (...)
Sie ist wissend und naiv, hochalbern und tiefernst, sie fällt in einem leisen, intensiven Ton und sie ist nahe am Wahnsinn, wenn sie vom, vorerst, vermeintlichen Tod hört, sie flüstert und sie schreit. Ophelia, ein paar Schritte vor dem Fluss.
Das kann ich Ihnen sagen, dass ist irre, wenn Sie zarte achtzehn sind und so etwas in der Zeitung über sich lesen.
Ich bin dann doch keine Schauspielerin geworden.
Sie bringen mich dazu, mich nach Jahren an meine kleine Provinz-Berühmtheit zu erinnern. Ewig ist es her, da bin ich über drei Jahre und ca. 40 Aufführungen lang in einem Erfurter Theater (die Schotte) als Julia in der Gruft über Romeo hinweggestorben. Ein berühmter Thüringer Theater-Rezensent sah damals zunächst ein Fischlein, dann -Oho! - eine Ophelia in mir:
Nix Balkon. Ein transparenter Stoff vom Himmel hoch, ein Aquarium, lichtdurchflutet. Das Fischlein darin ist recht munter, es reckt sich und es weiß genau, wonach. Und derweil sie träumt im sehenden Nachtgesang, da steht er [Romeo] schon vor der Scheibe mit bittenden Händen. (...)
Sie ist wissend und naiv, hochalbern und tiefernst, sie fällt in einem leisen, intensiven Ton und sie ist nahe am Wahnsinn, wenn sie vom, vorerst, vermeintlichen Tod hört, sie flüstert und sie schreit. Ophelia, ein paar Schritte vor dem Fluss.
Das kann ich Ihnen sagen, dass ist irre, wenn Sie zarte achtzehn sind und so etwas in der Zeitung über sich lesen.
Ich bin dann doch keine Schauspielerin geworden.
[Himmel, jetzt bin ich aber in meine Vergangenheit abgerutscht - und war seit Jahren mal wieder auf der Seite des Theaters. Schockierend! Diese soziokulturelle Anmache auf der Startseite. Zu meiner Zeit war alles Kunst. Aber auch das ein Topos der Einbildungsforschung.]
books and more - 26. Nov, 23:01
Sie sehen mich Blumen auf die Bühne ins Aquarium kunstsinnigerer Zeiten werfen. Zeiten, in denen Intendanten noch Albert oder Gotthold hießen und gegen solche Plakate, gedruckt oder elektrisch, energisch eingeschritten wären.
Frau A. als Julia, zwischen Blumen im Wasser treibend. Oho!
[Nach der Schauspielerei dann mehrere Jahre auf Abenteuer in Fernost? Wegen der Schriftzeichen im Eingangsgruß ... die ich leider nicht entziffern kann.]
Frau A. als Julia, zwischen Blumen im Wasser treibend. Oho!
[Nach der Schauspielerei dann mehrere Jahre auf Abenteuer in Fernost? Wegen der Schriftzeichen im Eingangsgruß ... die ich leider nicht entziffern kann.]
Anousch O. - 26. Nov, 23:04
Nein, ich war noch nie länger als 12 Tage im Ausland. Deswegen kann ich ja so gut Deutsch! Wegen der Schriftzeichen lesen Sie doch bitte das Wiktionary zu Albert sorgfältig! ;-)
ps.: Vielen Dank für die Blumen!
ps.: Vielen Dank für die Blumen!
books and more - 26. Nov, 23:13
Danke für den Hinweis. Unter Juliens Balkon, Sie wissen... der Geist ist gut beschäftigt, doch langsam im Begreifen...
'Adaruberuto' also. Ha! DAS klingt würdig! Ich sehe sich verbeugende Japanerinnen vor dem inneren Auge. Ich straffe mich geradezu innerlich ...
'Adaruberuto' also. Ha! DAS klingt würdig! Ich sehe sich verbeugende Japanerinnen vor dem inneren Auge. Ich straffe mich geradezu innerlich ...
walhalladada - 26. Nov, 23:22
Achtung, Herr Albert! Hier wird guter 'Raat' teuer :-)
Anousch O. - 26. Nov, 23:29
Schein, Sie Schelm!
books and more - 26. Nov, 23:44
Recht wahr, Herr Doktor! Mischen Sie sich nur unters lose Volk, nehmen Sie (um zu einem weiteren Klassiker zu greifen) Settembrinis Platz und entzünden Sie das Licht der Vernunft, auf dass der junge Castorp alte Albert sich nicht verirre in diesem elektrifizierten Zauberberg ...
walhalladada - 26. Nov, 23:49
Was man als Hans gelernt hat, vergisst man als Albert nimmermehr...!
books and more - 26. Nov, 23:58
DAS ist Lebensklugheit! Man sollte Sie zum Hofrat ernennen! 'Hofrat Dr. Schein'. Ich werde mich entsprechend verwenden ...
walhalladada - 27. Nov, 00:01
Hanswurst wär mir lieber...!


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