Camera Cleaning 4
Büro.
Vorher: 9:46

Nachher 10:48

Vorher: 9:46

Nachher 10:48

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twoblogs - 27. Dez, 15:15
Ich habe inzwischen mindestens 20 solcher „Schandflecken“ in diesem Zimmer entdeckt: kleinere und grössere Zusammenballungen von Dingen, die einander überdecken, ja miteinander verschmelzen. Insofern verspricht die Vorher-Nachher-Methode ein gewisses Erfolgserlebnis, das sich wiederholen könnte. Allerdings neige ich sowohl zur völlig abgeschotteten Konzentration als auch zum schweifenden Zeitverlieren. Deshalb fürchte ich, dass ich beim Wechseln von einem in den anderen Zustand den Überblick verliere. Geht’s Ihnen nicht auch so?
books and more - 27. Dez, 19:56
Beide Zustände, die Sie da benennen, kenne ich nur zu gut! Das Camera-Cleaning kann auch als ein Trick betrachtet werden, die Fähigkeit zur abgeschotteten Konzentration gezielt zu nutzen. Indem man einen bestimmten Bereich fotografisch aufs Korn nimmt (und damit jedem Objekt außerhalb dieses Bereiches gegenüber sozusagen 'die Schotten dicht macht'). Der Effekt ist eine Fokussierung von Aufmerksamkeit bzw. Energie und zugleich ein recht entspannendes Beschränken der 'Aufgabe' und des Aufforderungscharakters auf eben diesen Bereich: Was nicht auf dem Foto ist, muss jetzt durchaus nicht aufgeräumt werden, ja mehr noch: man kann und sollte es sich geradezu verbieten.
acqua - 27. Dez, 16:37
Ich bin und bleibe beeindruckt! Fast bekäme ich sogar selbst Lust...
books and more - 27. Dez, 20:07
Nur zu. Es genügen 5 Minuten mit dem Thema xyz. Oder ein 20x20 cm großer Bereich auf der Tischplatte. Fokussierung und Beschränkung, das ist der Trick.
Da fällt mir die alte Anekdote ein ... Frage: 'Wie verspeist man einen Elefanten?' Antwort: 'Stück für Stück'. Oder, um im Bildbereich von 'acqua' zu bleiben: Es sind viele kleine Bäche, die letztlich den See füllen. Kümmere dich nicht um den See. Das ist unmöglich. Kümmere dich um die Zuflüsse, die kleinen Quellen im Wald, halte die Bachbette frei.
Da fällt mir die alte Anekdote ein ... Frage: 'Wie verspeist man einen Elefanten?' Antwort: 'Stück für Stück'. Oder, um im Bildbereich von 'acqua' zu bleiben: Es sind viele kleine Bäche, die letztlich den See füllen. Kümmere dich nicht um den See. Das ist unmöglich. Kümmere dich um die Zuflüsse, die kleinen Quellen im Wald, halte die Bachbette frei.


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