Eine Art 'Poetische Existenz'
Dieweil ich jetzt schnell noch ein bisserl aufräume und mich dann ins Auto schwinge, um die Frau Cousine und ihre Katzen zu besuchen, denke ich schon so unwillkürlich wie lustvoll über die Blogger-Ausrüstung für eine solche Fahrt nach:
Noch besser der Gedanke, das nun nicht als Nebenwelt und Sonntagsfahrt zu verstehen (vs. Alltags- und Berufswelt), sondern als das eigentliche Leben. Mit der Cousine nachher über das reale Leben plaudern (und vielleicht darüber bloggen). Vielleicht ein paar beruflich relevante Ideen unterwegs, vielleicht ein Foto für die Website ... Wie das Camera Cleaning keine Kunstaktion ist, sondern der aufgeräumtere Lebens- und Arbeitsraum selbst.
PS: Wer gerade ein Manifest gegen die Trennung von Kunst und Leben verfasst und noch Unterzeichner braucht, her damit!
- Notizbuch für Offline-Notnotizen
- Camera [vielleicht läuft mir ja ein Hirsch für das Café von Herrn Kid vor den Kühler, das wär mal was!]
Noch besser der Gedanke, das nun nicht als Nebenwelt und Sonntagsfahrt zu verstehen (vs. Alltags- und Berufswelt), sondern als das eigentliche Leben. Mit der Cousine nachher über das reale Leben plaudern (und vielleicht darüber bloggen). Vielleicht ein paar beruflich relevante Ideen unterwegs, vielleicht ein Foto für die Website ... Wie das Camera Cleaning keine Kunstaktion ist, sondern der aufgeräumtere Lebens- und Arbeitsraum selbst.
PS: Wer gerade ein Manifest gegen die Trennung von Kunst und Leben verfasst und noch Unterzeichner braucht, her damit!
3 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
twoblogs - 30. Dez, 18:56
Das haben Sie schön gesagt,
am 30.12.2008: „Aufgeblendet, eingeschaltet, hochgefahren, lebendig bis in die Finger- und Zipfelmützenspitzen ...“!
Ich füge noch hinzu: das eigentliche ist das blosse Leben. Bloss können Sie in aller Mehrdeutigkeit auffassen.
Fraglich ist nur, ob dazu diese doch gänzlich überanstrengende sekündliche Selbst-und-Fremd-Aufmerksamkeit verhilft! Denken Sie nicht, dass zwischendurch immer wieder ein Planungsnotstand eintreten muss und dass das Leben trotzdem eigentlich bzw. bloss sein wird?
Ich füge noch hinzu: das eigentliche ist das blosse Leben. Bloss können Sie in aller Mehrdeutigkeit auffassen.
Fraglich ist nur, ob dazu diese doch gänzlich überanstrengende sekündliche Selbst-und-Fremd-Aufmerksamkeit verhilft! Denken Sie nicht, dass zwischendurch immer wieder ein Planungsnotstand eintreten muss und dass das Leben trotzdem eigentlich bzw. bloss sein wird?
books and more - 30. Dez, 21:48
Wie recht Sie haben, wenn Sie (im Kontext dessen, worum es in meinem wenig präzisen Beitrag ging) alle 'angestrengten' Unternehmungen und Zustände beargwöhnen!
Es ist vielleicht wie beim Kunst schauen: Es gibt ein glückendes Offensein und waches Intensiv-schauen (dessen man sich auch wie im Vorbeigleiten einmal bewusst werden mag mitten beim Schauen) - und es gibt ein verkrampftes Starren und Bewusstheits-Gehubere, dem sich Kunst & Genuss dann rasch entziehen.
Eine Balance, ein Fluss, ein Tanz. Vielleicht blüht in Venus' Gärtlein ein hübscher Vergleich, denn wie beim Lieben scheint mir das durchaus: Es ist wohl gut, wach und 'dabei' zu sein; nur wer sich nicht zugleich verliert und genießerisch solch bloßem Geschehen hingibt, wäre wohl ein miserabler Galan und gehörte aus dem Bett gejagt.
Es ist vielleicht wie beim Kunst schauen: Es gibt ein glückendes Offensein und waches Intensiv-schauen (dessen man sich auch wie im Vorbeigleiten einmal bewusst werden mag mitten beim Schauen) - und es gibt ein verkrampftes Starren und Bewusstheits-Gehubere, dem sich Kunst & Genuss dann rasch entziehen.
Eine Balance, ein Fluss, ein Tanz. Vielleicht blüht in Venus' Gärtlein ein hübscher Vergleich, denn wie beim Lieben scheint mir das durchaus: Es ist wohl gut, wach und 'dabei' zu sein; nur wer sich nicht zugleich verliert und genießerisch solch bloßem Geschehen hingibt, wäre wohl ein miserabler Galan und gehörte aus dem Bett gejagt.
twoblogs - 31. Dez, 18:40
Ja, genau - nur das nicht: „Bewusstheits-Gehubere“! (Warum eigentlich nur Huber? Vergessen Sie nicht auf die Herren Schmid, Müller, Schneider, Fischer, Maier...)
Im Tanz Balance auf dem Fluss! Der allerdings nicht durch das „Venus' Gärtlein“ fliessen soll, sondern stracks vom Venushügel hinab! Nur zu!
Im Tanz Balance auf dem Fluss! Der allerdings nicht durch das „Venus' Gärtlein“ fliessen soll, sondern stracks vom Venushügel hinab! Nur zu!


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