Frage (II)
Wenn Sie an Deadlines denken, zum Beispiel bei der Arbeit, sehen Sie diese Deadline/diesen Termin irgendwie vor sich? Wie? Und wohin verschwinden diese Deadlines, während Sie prokrastinieren?
[Danke an Frau Acqua für die Inspiration zu dieser Fragenreihe!]
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10 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
zuckerwattewolkenmond - 28. Okt, 21:30
Deadlines
verschwinden bei mir nie. Sie sind immer da. Nur der Blickwinkel auf meine Fähigkeit, die Deadlines einzuhalten, verschiebt sich. Je näher sie rücken, um so größenwahnsinniger werde ich, bis ich schließlich eine ganze Semesterarbeit in einer einzigen Nacht schreibe, um sie früh pünktlich um 8 Uhr abzugeben. *gg*
books and more - 28. Okt, 23:22
Das kenne ich! Ich muss morgen früh auch was um 8 abgeben!! Völlig größenwahnsinnig!!
yonosequepasara - 29. Okt, 07:25
Das ist eine gute Perspektive - Größenwahn!
:-)
Und es fehlt der erzieherische Aspekt, wenn man es doch irgendwie geschafft hat...
:-)
Und es fehlt der erzieherische Aspekt, wenn man es doch irgendwie geschafft hat...
twoblogs - 29. Okt, 01:11
Lieber Bux, was ist denn in Sie gefahren: Sie stellen ja Audrii-maessige Fragen?!! Bonnui! Audrii
PS: Gut, es sind ja nur drei:
1. Ich habe immer Deadlines; 2. Diese wiederholen sich; daher fehlt das Problem des "irgendwie"; 3. "Prokrastinieren" ist ein raetselhaft klingendes modisches Wort, hilft mir aber letzten Endes auch nicht weiter, was das Thema Musse/Muse betrifft.
PPS: Um so etwas wie M/M zu empfinden, schiebe ich die anstehende Arbeit wie gehabt vor mir her. (Z. B. jetzt auch seit 2 Tagen die Antworten auf Kommentare im Gegensatz zu bisher, wo ich immer regelmaessig geantwortet habe. Deshalb bin ich jetzt schon ein wenig traurig.)
PS: Gut, es sind ja nur drei:
1. Ich habe immer Deadlines; 2. Diese wiederholen sich; daher fehlt das Problem des "irgendwie"; 3. "Prokrastinieren" ist ein raetselhaft klingendes modisches Wort, hilft mir aber letzten Endes auch nicht weiter, was das Thema Musse/Muse betrifft.
PPS: Um so etwas wie M/M zu empfinden, schiebe ich die anstehende Arbeit wie gehabt vor mir her. (Z. B. jetzt auch seit 2 Tagen die Antworten auf Kommentare im Gegensatz zu bisher, wo ich immer regelmaessig geantwortet habe. Deshalb bin ich jetzt schon ein wenig traurig.)
acqua - 29. Okt, 05:48
Ja.
Ich sehe einen Punkt in der Zeit vor mir.
Beim Prokrastinieren verschwinden die Deadlines in meinen Magen und werden dort zum schweren, harten Klumpen.
(Der Link in Ihrem Beitrag funktioniert übrigens nicht.)
Ich sehe einen Punkt in der Zeit vor mir.
Beim Prokrastinieren verschwinden die Deadlines in meinen Magen und werden dort zum schweren, harten Klumpen.
(Der Link in Ihrem Beitrag funktioniert übrigens nicht.)
books and more - 29. Okt, 06:04
Schon repariert, danke!
nanou - 29. Okt, 06:34
Schon alleine das Wort finde ich sehr heftig und Scheiße -
Ja, ich habe sie vergegenwärtigt, abstrakt oder oft in Form meines Chefs - und zwar wenn die Aufgabe normal zu bewältigen ist, dann zunächst noch recht harmlos, mit zunehmender zeitlicher Nähe und wenn's eng wird, auch mal bedohlich. Kein Größenwahn dann in Sicht.
Ja, ich habe sie vergegenwärtigt, abstrakt oder oft in Form meines Chefs - und zwar wenn die Aufgabe normal zu bewältigen ist, dann zunächst noch recht harmlos, mit zunehmender zeitlicher Nähe und wenn's eng wird, auch mal bedohlich. Kein Größenwahn dann in Sicht.
katiza - 29. Okt, 13:27
Deadlines sind bei mir rechts unten beheimatet und schnellen heraus wie ein Jack in the Box.
Manchmal fahren sie auch auf mich zu. Ich nehme auch sie mehr als Gefühl war, unterstützt von Filmbildern (ich beim Schreiben, die Seite fertig etc.)
Beim Prokrastinieren ist mir die Box ganz dicht am Leib - rechts geht sie mir an die Nieren - und obwohl irgendwie geschlossen, weiß ich, dass der Teufel drin lauert.
Manchmal fahren sie auch auf mich zu. Ich nehme auch sie mehr als Gefühl war, unterstützt von Filmbildern (ich beim Schreiben, die Seite fertig etc.)
Beim Prokrastinieren ist mir die Box ganz dicht am Leib - rechts geht sie mir an die Nieren - und obwohl irgendwie geschlossen, weiß ich, dass der Teufel drin lauert.
Traumzeit - 29. Okt, 15:02
Ich stehe auf dem Bahnübergang. Die Deadline ist eine schwarze Lok - ganz fern am Horizont. Klar, ich weiß, sie wird kommen, schaut aber doch so winzig und sooo fern aus. Wenn sie dann plötzlich(?) nahe ist, wirkt sie auf einmal unheimlich bedrohlich und viel schneller da, als mir lieb ist. Nur noch ein kleiner Augenblick, dann überrollt sie mich. Uih, da kriege ich aber Beine! :-)
Beim Prokrastinieren ist die Deadline nicht verschwunden (rechts, in der Ferne kommt sie langsam auf mich zu), ich blende sie aus, soweit es möglich ist. Meine Aufmerksamkeit ist woanders - die schönen Blümelein, die am Gleisbett wachsen, die Wolken am Himmel, man kann auch den Müll dort aufsammeln, vielleicht mit einigen Passanten quatschen, die Umgebung skizzieren oder...
Beim Prokrastinieren ist die Deadline nicht verschwunden (rechts, in der Ferne kommt sie langsam auf mich zu), ich blende sie aus, soweit es möglich ist. Meine Aufmerksamkeit ist woanders - die schönen Blümelein, die am Gleisbett wachsen, die Wolken am Himmel, man kann auch den Müll dort aufsammeln, vielleicht mit einigen Passanten quatschen, die Umgebung skizzieren oder...
books and more - 29. Okt, 16:58
Oh! Noch so eine Aufmerksamkeitslenkungskünstlerin ... ;-)


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