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An der Bergstraße

Auf der Rückfahrt aus Mainhattan am Grab der Großeltern in P. vorbeigeschaut. Der Schulfreund der Eltern, der es versorgte, ist nun selbst so gebrechlich, dass das nicht mehr geht. Ein Gärtner wird beauftragt werden. In P. verbrachte Herr Books seine Sommerferien und auch manche Oma-und-Opa-Besuchswochenenden. In P. war und ist alles anders. Die Friedhöfe sind anders gestaltet als im Heimatort, nämlich mit Kieswegen und steinernen Grabeinfassungen, und die Gräber selbst sind nach einem gänzlich anderen Geschmack gestaltet, oft mit Marmorplatten gedeckt. Der Wald ist anders: Kiefern statt des vertrauten Mischwalds, und darunter Brombeerenhecken, von Kaninchen bevölkert, die der kleine Books so gern einmal erwischt hätte mit Pfeil und Bogen ... Auch der Boden, in den die Kaninchen graben, hohe helle Hügel aufwerfend, ist anders: feiner Sand nämlich, und zwar überall! Der ganze Garten ein Sandkasten für enorme Ritterburgen mit exakten Zinnen!

Die Häuser sind kleiner hier, 'Siedlungshäuser' heißen die im Faller-Katalog, hessisch-bäuerlich, kleinbürgerlicher als gewohnt. Viel selbstgebaut nach Krieg und Flucht, angebaut, erweitert - bis heute! Es gab andere Süßigkeiten dort und wie's in der kühlen 'Speiskammer' roch! Die anderen Dialekte: Hessisch auf der Straße und - ebenfalls auf der Straße, am Gartenzaun mit der Nachbarin - der ursprüngliche Dialekt der Familie, den Books am Wohnort sonst nur im Haus hörte, draußen war Schwäbisch. Das andere Brot, und im Garten scharrten die Hühner. Daneben das kleine eigene Maisfeld [!], in dem sich der Großvater versteckte, wenn die Großmutter Aufträge aus dem Küchenfenster schnarrte rief, nicht aufzufinden. Und was man nicht hört, dem muss man nicht folgen, denn man ist ja gar nicht da. Um den Gemüse- und Rosengarten herum ein Gang, von Reben übertunnelt (an einem Drahtgerüst, zwischen selbstgegossenen schlanken Betonpfeilern gespannt). Daraus machte der Großvater seinen eigenen Wein, der in großen Glasballons im Keller lagerte. Ja, und der Geruch des Kellers und wie steil die Treppe war!

Herr Books kauft bei der ergrauten Bäckerin das Brot von früher, als Mitbringsel an seine Eltern, die dort viel Jugend erlebt haben, und vom Waldrand nimmt er ihnen zwei blühende Zweige Flieder mit, herrlich duftend im Regen.

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In dieses Geschäft...
In dieses Geschäft brauchen wir jedenfalls nicht...
books and more - 23. Dez, 23:25
Wielange haben eigentlich...
Wielange haben eigentlich morgen die Geschäfte...
rinpotsche - 23. Dez, 20:02
Diese Melodie bekomme...
Diese Melodie bekomme ich heute nicht mehr los! Auf...
yonosequepasara - 23. Dez, 19:42
Es ist sozusagen platonischer,...
Es ist sozusagen platonischer, als Sie (verständlicherweise)...
books and more - 23. Dez, 19:11
Könnte interessant...
Könnte interessant werden in der konkreten Anwendung...
nanou - 23. Dez, 18:43
Derselbe! Dideldideldideldideldi!...
Derselbe! Dideldideldideldideldi! Dodeldodeldoldedodeldo!...
books and more - 23. Dez, 11:27

Kommentare von Books

Liebes Tagebuch! Das...
Liebes Tagebuch! Das ist eine schöne Serie, die...
acqua - 23. Dez, 23:29
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Eins nach dem anderen! Morgen wird erst mal gegessen...
rinpotsche - 23. Dez, 23:27
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In dieses Geschäft brauchen wir jedenfalls nicht...
booksandmore - 23. Dez, 23:25
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Auch für Sie, liebe Nanou! Ich meinerseits hatte...
nanou - 23. Dez, 23:24
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Genialer Grund! Trotzdem gute Besserung für die...
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