Auf einen Stromkreis übertragen würde das Schema folgendermaßen angewendet. Angenommen, ich will in einer Elektro-AG in der Schule ein Schaubild für eine Schaltung zeichnen:
Who/what? Aus welchen Elementen ist die Schaltung aufgebaut? Wie will ich die nennen? Wie will ich sie symbolisieren?
How much/many? Wie viele brauche ich von jeder Sorte? Daraus könnte man ein Säulendiagramm machen, was aber nicht sehr spannend ist. Oder man könnte die Haltekraft eines Elektromagneten in Abhängigkeit vom angelegten Strom ermitteln (lassen). 'Messe und trage ins Schaubild ein!'
Where? Position in space. Wo auf der Platine soll welches Bauteil montiert / eingelötet werden? Als Anleitung (Übersicht).
When? Position in time. Genaue Abfolge der Arbeitsschritte beim Aufbau der Schaltung. Als Anleitung (Vorgehen).
How? Einflüsse und Ursache-Folge-Beziehungen. Eine solche Abbildung könnte z.B. genau beschreiben, was in der Schaltung nacheinander passiert, z.B. 'Schalter betätigen, Strom fließt durch Magnetspule, Metallfeder wird angezogen, Klöppel schlägt auf Glöckchen, Stromkreis wird unterbrochen, etc.'
Why? Ziel/Sinnhaftigkeit des Gesamtbildes. Eine Zeichnung, die die Schaltung (z.B. eine Hausklingel) in der Anwendung zeigt. Strichmännchen steht mit Rosenstrauß vor Haus und klingelt. RRRINGGG!
Oder, zielgruppenspezifisch: Schulglocke klingelt und glückliche Strichmännchen rennen davon.
Oder, zielgruppenspezifisch: Schulglocke klingelt und glückliche Strichmännchen rennen davon.