Nulla dies sine linea - 88
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Erste Experimente mit Husserl und dem UML-Klassendiagramm.
Didaktik-Idee: Einen beliebigen Text über ein beliebiges Sachgebiet (z.B. Krabbenfischerei in Australien oder das Liebesleben der Sumpfschnecken oder was über 'Die Theorie der Praxis als Praxis' oder so) austeilen und die Seminarteilnehmer dazu ein Klassendiagramm [= grafische Darstellung der zur Beschreibung eines Realitätsausschnittes verwendeten Objekt- und Beziehungs-Begriffe] pinseln lassen. Bearbeitungstip: Markieren Sie im Text zunächst die Wörter (z.B. 'Krabbenkutter', 'Interesse'), aus denen sich wahrscheinlich die Modellelemente des Diagramms werden ableiten lassen. Optimierung: Ausgeteilten Text so stricken bzw. modifizieren, dass alle Elemente des Diagrammtyps vorkommen. In der Aufgabenbeschreibung eine explizite Vorgabe (Aufzählungsliste) der Elemente, die verwendet werden müssen, evtl. mit jeweiliger Mindestanzahl.
Ich werde mich in nächster Zeit generell dem Thema 'Übungsdesign' widmen! Weil da geht noch einiges! Jep!
5 Kommentare - Kommentar verfassen - 0 Trackbacks
steppenhund - 25. Okt, 11:19
In der letzten Zeit gab es ja nicht so viel Visuelles. Für mich sind diese Darstellungen immer hervorragende Anregungen. Und Übungen muss ich selber oft fabrizieren;)
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Eine Anmerkung, die in diesem Fall nicht einmal kritisch gemeint ist. Die Darstellung als Klassendiagramm ist eine sehr gute Übung. Sie stellt die Menschen aber vor ähnlich große Probleme wie es z.B. das Schreiben eines Usecases tut. Ich beklage mich ja darüber, dass in der Informatik diese Fähigkeiten lange nicht so verbreitet sind, wie sie sein sollten.
Ich selber bin aufgrund meines Alters nicht besonders objektorientiert "erzogen", habe aber in den 80er-Jahren bereits mit FORTH so etwas wie Objekt-Orientierung gelebt. Momentan habe ich gerade ein rein prozedurales Programm von mir auf klassenorientiert umgestellt und dabei festgestellt, dass ich in der Zwischenzeit doch sehr objektorientiert denke.
In der Programmierung habe ich allerdings immer noch die Angst, mir unheimlich große Komplexe in Datenübertragungen hereinzuziehen. Da ich mich aber mittlerweile recht gut in Python auskenne, ist diese Furcht geschwunden und die Objektorientierung macht vieles zu einem Kinderspiel. Allerdings erst, wenn man sie richtig verstanden hat.
In meiner letzten Firma hatte ich das Beispiel von ein paar wirklich guten Programmierern, bei denen es eine Lust war, ihnen bei der Klassifizierung zuzusehen oder zuzuhorchen.
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Eine etwas weniger strenge Methode wäre die Verwendung von Mindmaps. Diese fördern die gleiche Art der Aufteilung, sind aber etwas geduldiger bei späteren Umstellungen. Und dann gibt es für die oben angesprochene Art von Inhalten natürlich auch noch CMAPs, die mir sehr gut gefallen, obwohl ich sie selten benutze.
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Eine Anmerkung, die in diesem Fall nicht einmal kritisch gemeint ist. Die Darstellung als Klassendiagramm ist eine sehr gute Übung. Sie stellt die Menschen aber vor ähnlich große Probleme wie es z.B. das Schreiben eines Usecases tut. Ich beklage mich ja darüber, dass in der Informatik diese Fähigkeiten lange nicht so verbreitet sind, wie sie sein sollten.
Ich selber bin aufgrund meines Alters nicht besonders objektorientiert "erzogen", habe aber in den 80er-Jahren bereits mit FORTH so etwas wie Objekt-Orientierung gelebt. Momentan habe ich gerade ein rein prozedurales Programm von mir auf klassenorientiert umgestellt und dabei festgestellt, dass ich in der Zwischenzeit doch sehr objektorientiert denke.
In der Programmierung habe ich allerdings immer noch die Angst, mir unheimlich große Komplexe in Datenübertragungen hereinzuziehen. Da ich mich aber mittlerweile recht gut in Python auskenne, ist diese Furcht geschwunden und die Objektorientierung macht vieles zu einem Kinderspiel. Allerdings erst, wenn man sie richtig verstanden hat.
In meiner letzten Firma hatte ich das Beispiel von ein paar wirklich guten Programmierern, bei denen es eine Lust war, ihnen bei der Klassifizierung zuzusehen oder zuzuhorchen.
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Eine etwas weniger strenge Methode wäre die Verwendung von Mindmaps. Diese fördern die gleiche Art der Aufteilung, sind aber etwas geduldiger bei späteren Umstellungen. Und dann gibt es für die oben angesprochene Art von Inhalten natürlich auch noch CMAPs, die mir sehr gut gefallen, obwohl ich sie selten benutze.
books and more - 25. Okt, 12:07
Sowohl Visuelles als auch v.a. Objektorientiertes wird es hier in nächster Zeit öfter geben! Umso besser, wenn das auch für Leser etwas hergibt :-)
g a g a - 25. Okt, 15:31
Wie macht Gaga Nielsen (nur ein Beispiel) solches Herrschaftswissen praktisch für sich nutzbar, wenn Sie im Seminar gewesen wäre und mitgeübt hätte? Also zum Beispiel beim Fotografieren oder Foto-Aufträge ablehnen?
books and more - 25. Okt, 15:35
Ist IHNEN denn das Herrschaftswissen nicht in die Wiege gelegt? Mit anderen Worten: Gaga Nielsen (nur ein Beispiel, aber was für eines) weiß, was nur Königinnen wissen!
[Super, Books! Wieder mal prima rausgeredet! :-)]
[Super, Books! Wieder mal prima rausgeredet! :-)]
g a g a - 25. Okt, 18:45
Sicher haben Sie mit allem recht, was Sie schreiben!
Man muss nicht alles verstehen!
Man muss nicht alles verstehen!



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