Ich bin ein Kind der 60er Jahre
Traum:
Ein Tempelkomplex in einem hohen Kiefernwald. Es ist der Tempel von Pater W., meinem alten Lehrer. Nacht oder Abend. [..] Ich allein in einer zentralen Flurhalle, eben angekommen. Die anderen gehen ihren Aufgaben und Abläufen nach [..] In einem der Seitengänge der Halle, in der ich der großen Frau begegnet war, eine Art Seminarraum. Ebenfalls leer. Ich schaue mich darin um, und in einem Nebenraum oder Gang, der im 60er-Jahre-Design gehalten ist: runde Formen, gebogene Wände, große Farbflächen (helles Froschgrün). Die Umkleide einer sehr modernen Schulsporthalle aus dieser Zeit; erinnert ein wenig an das Design des U-Bahnhofs Schlossstraße in Steglitz. Weitere Türen, Gänge, Nebenräume. Labyrinthisch. Schließlich finde ich die Türe aus diesem grünen Bereich nicht mehr, jetzt geht sogar das Licht aus. Noch nicht panisch taste ich im Dunklen herum nach dem Betätigungsmechanismus der Türe, finde ihn schließlich auch. Die Tür öffnet sich, wie ein Lamellenvorhang einer Werkhalle, und ich trete in einen völlig anderen Bereich, sepiagraubraune Wände, schmucklos, in dem viel Geschäftigkeit herrscht, Menschen stehen an Schaltern und Tischen, geben Dinge ab oder erhalten sie. Darüber eine Uhr. Eine Frau aus der Reihe der Anstehenden blickt mit an, sie erinnert an die Mutter Kempowski aus 'Tadellöser & Wolff'.
Als ich den Traum am Telefon erzähle, wird mir die zeitliche Aussage bewusst, die in den grünen Designelementen steckt: Genau die Zeit meiner Kindheit. Mal wieder verlaufen in Altem, die letzten Tage?
Ein Tempelkomplex in einem hohen Kiefernwald. Es ist der Tempel von Pater W., meinem alten Lehrer. Nacht oder Abend. [..] Ich allein in einer zentralen Flurhalle, eben angekommen. Die anderen gehen ihren Aufgaben und Abläufen nach [..] In einem der Seitengänge der Halle, in der ich der großen Frau begegnet war, eine Art Seminarraum. Ebenfalls leer. Ich schaue mich darin um, und in einem Nebenraum oder Gang, der im 60er-Jahre-Design gehalten ist: runde Formen, gebogene Wände, große Farbflächen (helles Froschgrün). Die Umkleide einer sehr modernen Schulsporthalle aus dieser Zeit; erinnert ein wenig an das Design des U-Bahnhofs Schlossstraße in Steglitz. Weitere Türen, Gänge, Nebenräume. Labyrinthisch. Schließlich finde ich die Türe aus diesem grünen Bereich nicht mehr, jetzt geht sogar das Licht aus. Noch nicht panisch taste ich im Dunklen herum nach dem Betätigungsmechanismus der Türe, finde ihn schließlich auch. Die Tür öffnet sich, wie ein Lamellenvorhang einer Werkhalle, und ich trete in einen völlig anderen Bereich, sepiagraubraune Wände, schmucklos, in dem viel Geschäftigkeit herrscht, Menschen stehen an Schaltern und Tischen, geben Dinge ab oder erhalten sie. Darüber eine Uhr. Eine Frau aus der Reihe der Anstehenden blickt mit an, sie erinnert an die Mutter Kempowski aus 'Tadellöser & Wolff'.
Als ich den Traum am Telefon erzähle, wird mir die zeitliche Aussage bewusst, die in den grünen Designelementen steckt: Genau die Zeit meiner Kindheit. Mal wieder verlaufen in Altem, die letzten Tage?
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