Dieweil ich jetzt schnell noch ein bisserl aufräume und mich dann ins Auto schwinge, um die Frau Cousine und ihre Katzen zu besuchen, denke ich schon so unwillkürlich wie lustvoll über die Blogger-Ausrüstung für eine solche Fahrt nach:
- Notizbuch für Offline-Notnotizen
- Camera [vielleicht läuft mir ja ein Hirsch für das Café von Herrn Kid vor den Kühler, das wär mal was!]
Die Vorstellung, nicht einfach im Auto irgendwohin zu fahren, sondern sozusagen 'gezielt', d.h. mit dem Vorsatz, etwaige Gedanken- oder Bilder-Funde festzuhalten und hernach zu gestalten, macht ein ganz anderes Gefühl. Aufgeblendet, eingeschaltet, hochgefahren, lebendig bis in die Finger- und Zipfelmützenspitzen ...
Noch besser der Gedanke, das nun nicht als Nebenwelt und Sonntagsfahrt zu verstehen (vs. Alltags- und Berufswelt), sondern als das eigentliche Leben. Mit der Cousine nachher über das reale Leben plaudern (und vielleicht darüber bloggen). Vielleicht ein paar beruflich relevante Ideen unterwegs, vielleicht ein Foto für die Website ... Wie das Camera Cleaning keine Kunstaktion ist, sondern der aufgeräumtere Lebens- und Arbeitsraum selbst.
PS: Wer gerade ein Manifest gegen die Trennung von Kunst und Leben verfasst und noch Unterzeichner braucht, her damit!