Auf der Suche nach Grafiken im Kinderlexikon-Illustrationsstil habe gestern mein altes
'Knaurs Jugendlexikon' durchgeblättert. Das hatte ich mal von Tante E., einer ewas älteren Grundschullehrerin mit hochtoupierten Haaren, geschenkt bekommen und immer gern darin geblättert und gelesen. Auf dem Titelblatt entdecke ich einen alten handschriftlichen Eintrag von mir, Bleistift:
Ich hatte mir damals (12? 14? Keine Ahnung mehr) in der kleinen Ortsbücherei, die ich im Schnitt 2 mal pro Woche besuchte, in einem ob der dort aufgestellten Themen meist menschenleeren schmalen Regalgang hinten ein Buch über
'Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens' ausgeliehen. Wie ich darauf kam? Jedenfalls war ich hoch begeistert über die darin beschriebenen Karteisysteme (Computer gab's noch nicht) und habe dann in dem kleinen Schreibwarenlädchen bei der recht broit schwäbelnden und ebenfalls hochtoupierten Frau R. (die leider nicht mehr lebt, und auch Laden und Haus gibt es schon nicht mehr) Karteikästen, Karten, verschiedenfarbige Reiter etc. gekauft. Einiges auch übers Sortiment hinaus. Das musste man aus dem selten hergenommenen Lieferantenkatalog bestellen, was einige Verwunderung erregte *grins*
Ein Absatz in dem kleinen Buch beschäftigte sich mit Gliederungs- und Klassifikationssystemen, und kurz darauf habe ich ein solches System auf der Basis der
Dezimalklassifikation ausgeheckt und meine gesamten [!] Bücher auf Karteikarten erfasst und mit einer entsprechenden Signatur versehen. Siehe Bild. Ts!
[Und jetzt wäre es spannend genauer nachzuschauen, was alles drinsteckt in diesem 'Ts']