Fernbeziehung, ausgesetzt
Am Morgen über Husserl wieder ein- und dann gar köstlich [sic] ausgeschlafen, chauffiere ich später die Kameradin zu ihrer Tante Richtung Schwäbische Alb. Da gehen sie heute klettern. Auf dem Weg zurück ein kleiner Spaziergang durch Reutlingen, rauchend. Gute Zeit, die ich mir für mich nehme (statt zurückzurasen). Gut so! In Schaufenstern entdecke ich ein paar schöne (bedeutungsgeladene) Sachen für die innere Einkaufsliste, Geschenke für mich selbst. Sehr gut ist das, den Rest des Tages für mich zu haben, dann noch den Montag, zur Vorbereitung. Dann wieder 4 intensive Tage unterwegs. Und ich genieße diese Zeit allein und bin froh und wundere mich, wie hier überhaupt noch eine Beziehung hineinpassen konnte bzw. hätte passen können sollen. Erklär mir, Liebe! Stress pur zwischen allen Stühlen des Herzens! Ich bin gut ausgelastet, das wird mir jetzt erst klar; als könne ich erst jetzt, aus der Distanz, meine Überlastung wahrnehmen. Es geht mir gut, mein Herz hat anderswo zu tun. Die verfügbare Zeit ist für die Töchter. Baumhäuser, Berghütten, Springpferde und Funktionen zur Volumenberechnung von Drehkörpern! Wem das nicht reicht! Mir reicht das eigentlich schon! Und ich habe eh noch genug aufzuräumen in meinem Leben. Ja, sehr gut so, wie's gerade ist.
EDIT: Natürlich ist hier nur ein Aspekt der ganzen Geschichte beleuchtet, und auch für diesen Aspekt wären Gegenteile und Synthesen ebenso zutreffend, aber gleichwohl ist es so und bleibt jetzt so stehen (außerKatzenfuttRechtschreibfehler).
EDIT: Natürlich ist hier nur ein Aspekt der ganzen Geschichte beleuchtet, und auch für diesen Aspekt wären Gegenteile und Synthesen ebenso zutreffend, aber gleichwohl ist es so und bleibt jetzt so stehen (außer
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